Viertelherz 4 – Schängs Schtories

Mark kann nicht mal sagen, dass er Beerdigungen hasst. Es ist seine allererste. Gut, in Gedanken hat er schon tausend Beerdigungen besucht, doch es war immer nur die seines Vaters. Und immer nur in Gedanken. Irgendwann fingen die Träume an, in denen er am offenen Grab seines Vaters stand und Spielkarten hineinwarf. Später waren aus den Nacht- auch Tagträume geworden, in denen er mal auf den massiven Sarg starrte, mal auf einen Leichensack urinierte, mal eine Dose Maden auf den blanken Leichnam schmiss, damit er schneller verrottete, mal eine tote Katze ins Grab kickte, damit sein Vater nicht ganz ohne Herz verfaulte.

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